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ÖBB-Westbahnstrecke, Umfahrung Enns

Die Umfahrung Enns ist Bestandteil des viergleisigen Ausbaues der Westbahn im Abschnitt Wien - Wels und schließt im Osten an den umgebauten Nordkopf des Bahnhofes St. Valentin (NÖ) und im Westen an den ebenfalls neu gebauten Abschnitt Asten - Linz/Kleinmünchen (OÖ) an. 

Der viergleisige Ausbau erfolgte im gegenständlichen Bereich durch Trennung der Streckengleise in die HL1-Strecke (Umfahrungsbereich) und die HL2-Strecke (Bestandsstrecke). Im Abschnitt der HL1-Strecke wurde zusätzlich die Umfahrung für die Bundesstraße B1 errichtet, die in diesem Bereich parallel zur Eisenbahn geführt wird.

Da die Umfahrungsstrecke im ökologisch sensiblen Bereich zwischen der Stadt Enns und der Donau liegt, waren mit der Bauherstellung entsprechende Begleitmaßnahmen für die Hochwasserentlastung, den Lärmschutz, den Wasserbau und die ökologischen Begleitmaßnahmen zu treffen.

Die Gesamtlänge des Neubauabschnittes beträgt 10,080km bezogen auf die HL1-Strecke. Insgesamt war der Abschnitt in sieben Baulose gegliedert, wobei der gegenständliche ÖBA-Auftrag die Baulose 2-5 und 7 beinhaltet.

Projektdatenblatt

Auftraggeber:
ÖBB Infrastruktur AG
Bauherr:
ÖBB Infrastruktur AG / Land Oberösterreich
Auftragsumfang:
Ausschreibung, Örtliche Bauaufsicht, Baustellenkoordination
Auftragnehmer:
ARGE KMP - Tecton - ILF
Bausumme:
50 Mio. €
Bauzeit:
08/2003 bis 12/2006